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12. Juli 2010
Als weltweit tätiger Maschinen- und Anlagenbauer unternahm Dürr von 2006 bis 2010 eine umfassende Neuausrichtung seiner Prozess- und Systemlandschaft. Aus 12 unterschiedlichen Systemen wurde eine durchgängige Architektur gebaut, die globale Zusammenarbeit und effizienten Ressourceneinsatz sicherstellt.

Im Jahre 2005 ergab ein Reorganisationsprojekt innerhalb der Dürr-Gruppe eine Reihe von grundsätzlichen, strukturellen Problemen. Die dezentrale Organisation wurde der zunehmend globalen Wertschöpfungsstruktur komplexer Anlagenprojekte nicht mehr gerecht. Eine umfassende Reorganisation der Strukturen, Prozesse und Systeme wurde auf Top-Management-Ebene angestoßen. Die zukünftigen Abläufe wurden harmonisiert und sollten in einem durchgängigen IT-System abgebildet werden.
Die dezentrale Orientierung der gewachsenen Strukturen bedeutete, dass die Mitarbeiter beim Bau einer Lackieranlage, an der unterschiedliche Landesgesellschaften beteiligt waren, mit verschiedenen Terminplänen, Beschaffungssystemen und Abläufen arbeiteten und eine Zusammenführung der Informationen im Sinne des Gesamtprojektes nur manuell und mit hohem Zeit- und Ressourceneinsatz möglich war. Vergleiche von Kalkulationen waren schwierig, weil jede Landesgesellschaft dafür ein anderes Vorgehen und unterschiedliche Inhalte wählte. Wenn Mitarbeiter auf Projekte weltweit entsandt wurden, mussten sie sich immer wieder in neue Strukturen, Abläufe und Systeme einarbeiten.
Das Projekt OneSAP sollte genau dieses Defizit adressieren ....
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DÜRR Success Story: OneSAP für weltweit durchgängige Prozesse, Daten und Systeme (PDF, 410 KB)