Im Spannungsfeld von Routine, Altlasten und Neuanfang
Zahlreiche HR-Abteilungen in der Fertigungsindustrie stehen vor der Herausforderung, mit historisch gewachsenen Prozessen, veralteten SAP-Landschaften und einem hohen Maß an manuellen Tätigkeiten zu arbeiten. Gleichzeitig steigt der Veränderungsdruck stetig: Neue gesetzliche Vorgaben, die fortschreitende Digitalisierung, der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften und nicht zuletzt die konsequente Cloud-Strategie von SAP setzen die Bereiche unter Zugzwang. Daraus ergibt sich die zentrale Fragestellung:
Wie gelingt die Transformation im laufenden Betrieb, ohne dabei die Mitarbeitenden aus dem Blick zu verlieren?
Dauerhafte Überlastung bei gleichzeitiger Transformation
Die Personalbereiche in Fertigungsunternehmen befinden sich konstant am Limit: Zwischen dem täglichen Geschäft, laufenden Projekten und einem stetig steigenden Veränderungsdruck bleibt kaum Spielraum, um strategisch voranzukommen.Fehlende HR-Strategie für Produktionsumgebungen
Häufig richten sich HR-Initiativen ausschließlich an die Verwaltung. Die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden in der Produktion – insbesondere der sogenannten Blue Collar Workforce – werden sowohl organisatorisch als auch technisch zu wenig berücksichtigt.Unsichere Zukunft zentraler HR-Prozesse
Kritische HR-Kernprozesse wie Zeitwirtschaft und Entgeltabrechnung laufen meist noch auf lokalen Systemen. Die Migration in die Cloud steht bevor, doch es mangelt an zukunftssicheren und passgenauen Alternativen.Innovationshemmende IT-Landschaften
Eine oftmals heterogene und fragmentierte IT-Infrastruktur bremst Fortschritt und verursacht hohe Integrationsaufwände. Das wird insbesondere dann zum Problem, wenn IT-Kapazitäten knapp sind und Produktionsabläufe effizienter werden sollen.Fehlende Beteiligung von Führung und Interessenvertretung
Wenn Führungskräfte und Interessenvertretungen nicht ausreichend in Transformationsprojekte eingebunden werden, fehlt es an Vertrauen und Akzeptanz. Dadurch bleiben neue HR-Systeme in der Produktion oft ungenutzt.Digitale Lösungen erreichen die Produktion nicht
Produktionsmitarbeitende profitieren kaum von digitalen Anwendungen: Mobile Zugänge sind selten, der Zugang ist häufig kompliziert, und die Bereitschaft zur Nutzung ist entsprechend gering.Mangel an Transparenz bei M&A-Prozessen
Bei Firmenübernahmen und -verkäufen fehlt es häufig an integrierten, datenbasierten HR-Strategien. Dadurch werden Change-Management-Potenziale und Synergieeffekte nicht ausgeschöpft.Unzureichende Ansprache wichtiger Zielgruppen
Bestimmte Gruppen wie die Generation Z oder Frauen werden in industriellen Berufen weiterhin kaum erreicht. Das liegt weniger an fehlenden Kompetenzen, sondern vielmehr daran, dass die Arbeitgeberkommunikation diese Zielgruppen nur unzureichend adressiert.
Die digitale Weiterentwicklung in der Fertigungsbranche ist weit mehr als ein IT-Vorhaben. Sie bedeutet einen umfassenden Wandel, der sämtliche Unternehmensbereiche einbezieht – von der Personalabteilung bis hin zu den Fachbereichen und allen Mitarbeitenden.
Gerade in der Produktion, wo dezentrale Strukturen, besondere Modelle der Zeitwirtschaft und vielschichtige IT-Systeme vorherrschen, reicht ein rein technischer Ansatz nicht aus. Für nachhaltigen Erfolg ist eine ganzheitliche Strategie erforderlich, die neben technischen auch organisatorische, kulturelle und prozessuale Herausforderungen in den Fokus nimmt. Als ganzheitlicher HR-Partner für die Fertigungsindustrie verbinden wir strategisches und technisches Know-how zu einem umfassenden Beratungsansatz.
In einem persönlichen, unverbindlichen Austausch zeigen wir Ihnen, wie ein individuelles Employer-Branding-Konzept für Ihr Fertigungsunternehmen aussehen kann.
Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir eine individuell zugeschnittene HR/IT-Roadmap, die sowohl den aktuellen Status Ihrer Systeme und Abläufe berücksichtigt als auch eine klare Vision für die digitale Weiterentwicklung definiert.
Unser Schwerpunkt liegt auf folgenden Aspekten:
Mit dem p78 Pulse Check erhalten Sie eine umfassende und individuell zugeschnittene Analyse, die gezielt Ansätze zur Optimierung Ihres Employer Brandings aufzeigt.
Ihre Vorteile im Überblick:
Mit fundierter Erfahrung in der Fertigungsbranche und einem passgenauen Angebot an HR- und IT-Services verschaffen p78 und cbs produzierenden Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die cbs bringt jahrzehntelange Expertise in der digitalen Weiterentwicklung von Industrieunternehmen sowie ein tiefgreifendes Verständnis für branchenspezifische Anforderungen mit. Dank ihrer Kompetenz im Bereich SAP-basierter Lösungen unterstützt cbs Betriebe dabei, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und die Produktivität nachhaltig zu erhöhen.
Als Tochtergesellschaft von cbs setzt p78 einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung moderner HR/IT-Strategien und die digitale Transformation personalbezogener Abläufe. Durch innovative Human Capital Management-Konzepte und die Implementierung von SAP SuccessFactors helfen wir Industriekunden, ihre HR-Prozesse neu auszurichten und auf eine zukunftssichere Basis zu stellen.
Gemeinsam bieten p78 und cbs ein umfassendes Lösungsportfolio, das sämtliche HR-relevanten Fragestellungen im industriellen Kontext abdeckt: Von der Modernisierung der Zeitwirtschaft über die Digitalisierung von Personalprozessen bis zur Einführung fortschrittlicher HR-Strategien. Mit gebündelter Kompetenz sind wir Ihr starker Partner für effiziente, transparente und nachhaltige HR-Prozesse in der Fertigung.
„Wir sind in die Workshop-Serie mit p78 gestartet und auf einmal hat sich für alle Beteiligten ein ganz arg rundes Bild ergeben. Das haben sie geschafft: In einer wirklich kompetenten Übersicht sowohl die IT als auch den Fachbereich, als auch die Führungskräfte - jeden auf seinem Wissensstand und mit seinen Ideen - zusammenzubringen und zu sagen, so könnte die Zukunft aussehen.”
Dominik Bräuchle
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